In The Name Of God, Impure Souls Of The Living Dead Shall Be Banished Into Eternal Damnation. Amen.
 
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Lost Innocence

10. Kapitel Lost Innocence

Langsam öffnete Ritsuka seine Augen, ließ den Blick über den Raum schweifen. Die Müdigkeit, die ihn vorhin überkommen hatte, war verschwunden. Er fühlte sich wie neu geboren. Er richtete sich auf, bemerkte, dass sich zwei starke Arme um seinen Körper geschlungen hatten und sah in die geschlossenen Lider Akihikos. Dessen schwarzes Haar hing matt über sein zartes Gesicht, umspielte seine feinen Gesichtszüge. Entfernt erinnerte er ihn an Seimei. Sie hatten beide etwas gemeinsam: Es war ihr außergewöhnliches Aussehen, das zugleich edel aber auch rebellisch wirkte. Erst jetzt fiel Ritsuka auf, dass Akihiko Shirakawa jünger als Soubi sein musste. Die harten Züge eines Erwachsenen fehlten. Akihiko glich eher einem Heranwachsenden, doch vielleicht täuschte er sich ja auch nur. Wenn er ihn so schlafen sah, sah er anders aus, als er ihn das erste Mal gesehen hatte. Ruhiger, sanfter...unbeholfener.
Ritsukas Hand streichelte sanft über sein Gesicht, schoben einzelne schwarze Strähnen von der Stirn. Er hauchte einen leichten Kuss auf Akihikos Wange. Er wollte seine Waffe nicht wecken, ihn nicht aus seinem Schlaf reißen.
>Akihiko Shirakawa....LOVELESS...<
Ein unbeschreibbares Gefühl verband ihn mit diesem Mann. Endlich waren sie vereint. Nun verstand Ritsuka, was in seinem Leben bisher gefehlt hatte. Er verstand, was die anderen mit ihren Banden immer gemeint hatten. Das Gefühl gebraucht, verstanden und vermisst zu werden, war atemberaubend und um nichts in der Welt wollte Ritsuka dieses Gefühl verlieren. Es war just dieses Gefühl, dass er sich immer bei Soubi vorgestellt hatte. In ihrer Beziehung, wenn er es überhaupt so nennen konnte, hatte dieses Gefühl immer gefehlt...
Ritsuka lauschte den ruhigen Atemzügen, betrachtete seinen neuen Partner und fühlte nichts als Glück. Wohin war der Schmerz? Wohin die Trauer? War es etwa Akihikos Verdienst, dass er sich so frei fühlte? Lag es an ihm?
Vorsichtig, um den Schlafenden nicht zu wecken, stieg er aus dem Bett, wickelte sich das Laken um die Hüften und trat an das verhangene Fenster. Er zog die Vorhänge beiseite und sah die tiefe Dunkelheit der Nacht. Die Luft im Zimmer war stickig, worauf Ritsuka das Fenster einen Spalt weit öffnete und sich auf die Fensterbank setzte. Ein kalter Abendhauch umspielte seine warmen Wangen. Er schloss seine Augen und hieß die Kälte willkommen. Der Wind blies das dunkle Haar umher und als Ritsuka sich durch diese fuhr, spürte er das Fehlen seiner Ohren. Auch der wuschige Schwanz war verschwunden. Doch er sah es nicht als Verlust an. Ein breites Lächeln zauberte sich auf seine Lippen. Er hatte es getan; mit einem Menschen, einem Mann geschlafen, dem er wichtig war. Akihiko Shirakawa, dieser Name kam ihm so vertraut vor, obwohl er ihn das erste Mal hörte. Ritsukas Blick ging durch die Finsternis, die Lichter von fremden Häusern erweckten sein Interesse. Was sie wohl gerade in diesem Moment taten?
Es dauerte nicht lange, bis er sich wieder an Soubi erinnerte. Doch anders, als beim letzten Mal empfand er keinen Kummer, sondern nur...Mitleid.
Soubi war so leicht zu missbrauchen. Sein Bruder hatte mit ihm sicherlich ein einfaches Spiel. Er war so kinderleicht zu kontrollieren, zu manipulieren. Wie konnte er dies nur jetzt erkennen können? Vorher hatte er ihn immer für sehr stark gehalten. Er gewann mit ihm jedes Spell-Battle, brauchte keine Angst vorm Verlieren zu haben. Doch, nun? Warum hatte es so lange gedauert, bis er Soubis wahres Ich erkennen konnte?
Erschreckende Gleichgültigkeit durchfuhr ihn. Es war ihm gleich, was jener Mann im Moment tat, ob er den Verlust seines Schützlings bedauerte oder ob er nun auf der Suche nach ihm war. Es spielte eine Rolle mehr, denn...sie verband nichts. Genauso wie Seichi Kouga und Akihiko es gesagt hatten. Soubi und ihn verband nichts...
Allmählich wurde dem jungen Erwachsenen dann doch kalt und er schloss wieder das Fenster. Ein bekanntes Klingeln riss ihn aus der Trance und Akihiko aus dem Schlaf. Müde rieb er sich die Augen, sah dann zu Ritsuka und beide mussten unwillkürlich lächeln.
»Guten morgen...«, sagte Akihiko und stützte sein Gesicht mit der Hand ab. Sein Lächeln war bezaubernd und ließ Ritsuka beinahe das nervtötende Klingeln vergessen.
»Es ist Nacht....«, flüsterte er als Antwort und gesellte sich zu ihm auf das Bett.
»Willst du nicht rangehen?«, sagte er, um die entstandene Stille zu brechen. »Es ist dein Handy, Ritsuka...«
»Oh...«, nuschelte er verlegen und kramte es sofort aus seiner Jackentasche hervor; der Eingehende Anruf und der Name, der auf dem Display angezeigt wurde, ließ den Jungen erstarren. »Soubi....«
Nur Akihikos Miene blieb unverändert. »Du musst nicht rangehen...lass dir Zeit.«
Doch Ritsuka schüttelte vehement den Kopf. »Ich will die Sache hinter mich bringen...«
»Und was willst du ihm sagen?«
»...das es vorbei ist.«
»Sag ihm, dass ihr euch später trefft. Dann hast du Zeit, dir darüber Gedanken zu machen, was du zu ihm sagen willst.«
Der Vorschlag gefiel ihm auf Anhieb. Er vertraute Akihiko und er wusste, dass dieser ihm bei dem Bevorstehenden unterstützen würde.
Das Klingeln hörte nicht auf. Soubi war hartnäckig in dieser Hinsicht. So war er schon immer gewesen...
Ritsuka nahm das Gespräch entgegen.


Wenige Stunden zuvor, erwachte der niedergeschlagene Soubi Agatsuma aus seinem Schlaf. Der harte Boden seiner Wohnung, war während der Zeit ungemütlich geworden und hatte ihn aus den tiefen Nichts gerissen. Soubi hielt sich den brummenden Kopf, sein Körper tat weh. Die Schmerzen halfen ihm jedoch wieder klare Gedanken fassen zu können. Er war Schmerzen gewöhnt. Es war okay...
Sofort überrollten ihn die Bilder von vor ein paar Stunden, der junge Mann, der plötzlich in seiner Wohnung aufgetaucht war, er war eine Waffe! Er kannte diesen Mann! Doch als er ihn das letzte Mal gesehen hatte, war dieser noch jünger, unerfahrener und vor allem schwächer. Doch diese Macht, die Seichi Kouga, ehemaliger Schüler von Ritsu Minami, an diesem Tag gezeigt hatte, war ganz anders, als jede Macht, die Soubi bisher kannte. Ihm war, als hätte Seichi seine Gedanken gelesen. Doch das war absurd. Es gab keine Waffen oder Sacrifices, die so eine Fähigkeit besaßen. Das wüsste er, dass hätten Ritsu und Seimei ihm gesagt...
>Hätten sie...?<
Ritsukas Stimme vor der Tür, die ihm wieder einfiel, veranlasste den 23-jährigen sofort zu dieser zu eilen und sie aufzureißen. Doch wie erwartet, stand niemand vor ihr.
»Ritsuka...«, flüsterte Soubi mit einer bösen Vorahnung. Sein Master war da gewesen. Er hatte vor seiner Tür gestanden und das Gespräch zwischen Seichi und ihm verfolgen können. Wie viel hatte Ritsuka mitbekommen? Was hatte er alles erfahren?
Ihm war noch gut in Erinnerung geblieben, wie Seichi das Gespräch begonnen hatte, nachdem er einfach durch das Fenster eingestiegen war und sich einen Platz auf der Coach gesucht hatte.
»Wie geht es BELOVED?«, waren seine Worte gewesen. »Versteckt er sich immer noch vor seinen Feinden? Dein Freund ist ziemlich feige, muss ich sagen, Soubi.«
Überrascht hatte er das Gesicht Seichi Kougas wiedererkannt. Er war im Laufe der Jahre gewachsen und hatte seine Ohren abgelegt. Die blauen Augen waren stechend scharf und das blonde Haar, verlieh ihm etwas ausländisches. »Was machst du hier?«, fragte Soubi.
»Ich bin hier, um etwas abzuholen, dass dir nicht gehört.«, antwortete Seichi gelassen, fixierte ihn jedoch mit den Augen. »Ritsuka Aoyagi. Du hast nicht das Recht ihn als dein Sacrifice anzuerkennen.«
»Das geht dich nichts an, Seichi...Ritsuka gehört zu mir.«
»So wie sein Bruder?« Hämisch grinste er in sich hinein. »Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass er bei dir bleiben wird.«
»Wieso sollte er nicht?«
»Aus zwei Gründen: Erstens: Weil er LOVELESS ist. Zweitens: Wenn er die Wahrheit erfahren wird, wird er sich sofort von dir abwenden.«
»Welche Wahrheit?« Soubi sah unschlüssig zu ihm. Doch dieses falsche Gesicht, konnte den 19-jährigen Halbjapaner nicht täuschen.
»Die Wahrheit...Soubi, Soubi...du kennst du Wahrheit.«
»Ich weiß nicht wovon du sprichst.«
»Du bist ein schlechter Lügner. Das warst du schon damals. Ich meine die Wahrheit, dass BELOVED nur seinen jüngeren Bruder für seine Zwecke missbrauchen will.«
»Du redest wirres Zeug. Seimei ist tot.«
»BELOVED ist tot. Tot ist BELOVED.«, äffte Seichi ihn nach. »Unsinn! BELOVED kann nicht so einfach sterben!«
»Du fürchtest dich immer noch Seimeis Namen auszusprechen, Seichi?« Nun war Soubi es, der sich ein gemeines Grinsen nicht verkneifen konnte.
»Ja, ich fürchte mich vor ihm.« gestand er ohne Scham ein. »Ich habe Angst vor ihm, doch das ist doch verständlich!«
»Ist es das, Seichi?«
»BELOVED hat vielen Menschen unsagbares Leid zugefügt...wie kannst du das leugnen?«
»Ich leugne es doch gar nicht.«
»Gut, wie kannst du dann tatenlos zusehen, wie er den Menschen, die unter anderem auch DIR wichtig sind, weh tut?! Sag es mir, Soubi?«
»Ich gehorche nur. Ich bin eine Waffe und folge den Befehlen meines Sacrifices.«
»Eine Waffe zu sein bedeutet aber auch, dass man sein Sacrifice manchmal vor sich selbst schützen muss.«
»...«
»Es hat keinen Sinn mit dir darüber zu reden. Du bist blind für die Wahrheit und das wird dir eines Tages noch zum Verhängnis werden, glaub mir.«
Seichis Blick beruhigte sich ein wenig, er streckte seine Hand gen Soubi aus und flüsterte ein Wort, dass jener nicht verstand.
»Es ist zu deinem besten...«, sagte Seichi noch, bevor er seine Kraft auf Soubi auswirken ließ. Eine plötzliche Macht schlang sich um dessen Hals, drückte die weiche Haut zusammen und verwehrte ihm jeglichen weiteren Atemzug.
Was danach geschah, rief Soubi sich nur ungern ins Gedächtnis. Es reichte zu wissen, dass er verloren hatte. >Verloren...<

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