In The Name Of God, Impure Souls Of The Living Dead Shall Be Banished Into Eternal Damnation. Amen.
 
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act.2 ~ Are you dreaming, arent you? ~

act.2 ~ Are you dreaming, arent you? ~


~I~
Hiroki strich sich erneut die Hand übers Gesicht. Seine Augen erhaschten einen kurzen Blick auf den Ring. Den Ring, der Treue und endlose Liebe symbolsierte. Sofort erröteten seine Wangen und sein Blick konnte einfach nicht anders, als sich nach etwas anderem unzusehen. Nowaki hatte ihm doch tatsächlich einen Antrag gemacht. Seine Worte hallten immer noch in seinen Ohren wider. Wie ein endloses Echo, dass niemals verklingen wollte. Nowaki hatte so glücklich ausgesehen, als er ihm das Ja Wort gegeben hatte.
>Bedeutet eine Ehe nicht, dass man dem Partner wichtiger ist, als man selbst?<, fragte Hiroki sich nachdenklich. Ein Grinsen war die Antwort. Nowaki hatte ihm schon so oft bewiesen, dass er die wichtigste Person in seinem Leben war. So oft...
Der 29-jährige trat an das Fenster heran und sah kurz darauf auf seine Armbanduhr. Langsam wurde es Zeit für ihn zur Uni zu fahren.
Lautlos öffnete sich die Tür. >>Hiro-san. Du musst dich beeilen, sonst kommst du zu spät.<<, ermahnte ihn Nowaki. Seine Augen strahlten und sein Lächeln hatte etwas unwiderstehliches an sich.
>>Ich weiß.<<, nuschelte Hiroki, der augenblicklich rot anlief, als er Nowakis glücklichen Ausdruck im Gesicht sah. Er nahm seine Tasche und warf sich schnell den Mantel über die Schulter. Wortlos wie immer ging er an ihm vorbeit, seine Augen starr auf die Eingangstür gerichtet.
>>Hiro-san. Warte.<< Schnell packte er diesen am Handgelenk, wirbelte ihn sanfte zu sich, sodass sie sich in die Augen sehen mussten und berührte zärtlich dessen Lippen. Nowaki schloss seine Lider um die Süße des Kusses noch zu intensivieren und...wider Erwarten tat es ihm Hiroki gleich. Irgendetwas hatte sich verändert. Das Band zwischen den Beiden war unerwartet fester geworden. Doch warum? Es konnte doch unmöglich nur daran liegen, dass Hiroki nun einen Ring an seinem Finger trug...oder doch?
>>Pass auf dich auf.<<, flüsterte Nowaki ihm noch zu, bevor er aus der Tür trat und sich auf den Weg zu Miyagi machte.
Seine Worte hallten endlos in seinem Gedächtnis wider. Noch nie hatte Nowakis Stimme so süß und herzzerreißend in seinen Ohren geklungen. Konnte die Tatsache, das sie nun miteinander verlobt waren, die Beziehung zwischen ihnen so gravierend verändern? Konnte sie bewirken, dass Hiroki tatsächlich glaubte den Menschen, den er nun schon seit fast 7 Jahren kannte und mit dem er zusammen war, in einem anderen Licht zu sehen. In einem warmen, rosa-rotem Licht?
Es war genau das Gefühl, dass er immer mit dem Wort Liebe in Verbindung gebracht hatte. Dieses in Watte gepacktes Gefühl, wohlig warm, zärtlich und Flügel verleihend. Bedeutete dieses Gefühl etwa, dass seine Liebe eine noch höhere Ebene erreicht hatte?
Während der Assistenzprofessor die Tür zum Büro öffnete, das er sich mit Miyagi teilte, hielt er noch einen Moment inne und sah auf seine Hand. Ein Lächeln zauberte sich auf seine Lippen und er trat ein.
>>Guten Morgen, Professor.<<, grüßte er, als er diesen an seinem Schreibtisch sitzen sah.
>>Moin.<<, antwortete er ohne von seinen Unterlagen aufzusehen.
Wie gewöhnlich ging Hiroki an seinen Arbeitsplatz, legte sich die Papiere, die er noch eingehend bearbeiten musste, zurecht und stellte sich eine Tasse Kaffee neben seinen Laptop. Die Kühle, die in seinem Büro herrschte stand im völligen Kontrast zu der Hitze, die in seinem Apartment glühte. Unerwartet gestand er sich ein, dass er selbst seine Umgebung mit anderen Augen sah.
Es war ein wunderbares Gefühl; ungewohnt aber wunderschön.


>Schon blöd. Nun sitzt du hier. Mit dem Wissen, dass es nicht so schön ist, wie er denkt. Und was willst du nun tun? Ihm die Wahrheit sagen? Ihm sagen, was du gesehen hast und somit seine Welt zerstören? Nein, das kannst du nicht. Du kannst es nicht, weil du weißt, dass du ihn damit Zugrunde richten wirst. Er gehört zu der Sorte Mensch, die du am Besten kennste, weil du auch zu ihr gehörst. Du wirst es ihm nicht sagen können, auch wenn dich dein Verstand dazu zwingen will. Es wäre logisch, aber grausam. Es war verständlich, aber nicht zu vertreten. Eigentlich willst du es ihm sagen. Eigentlich möchtest du doch, dass er es weiß. Eigentlich...<

Miyagi nahm den Stapel Papiere an sich und drehte sich unauffällig zu ihm um. >>Hiroki..<<
>>Ja?<<, antwortete dieser. Miyagi sah sofort das veränderte Lächeln in seinem Gesicht.
>>Du hast doch heute Nachmittag frei, oder?<<
>>Ja, habe ich. Wieso fragen sie?<<
Dieses Lächeln strahlte ihn an. Es war so ungewöhnlich und anders, aber es war auch schön.
>>Ich würde gerne mit dir in Ruhe reden. Können wir uns später vielleicht in der Caféteria treffen?<<
>>Natürlich, Professor.<<  Hiroki nahm ebenfalls seine Mappen und verließ zusammen mit seinem Vorgesetzten den Raum. Beide trennten sich an der nächsten Ecke der Universität, gingen ihren Weg in die Seminarräume ihrer Studenten. Beide mit verschiedenen Emotionen, mit verschiedenen Gedanken und Hoffnungen. Mit verschiedenem Wissen über die Zukunft.

>Du konntest es nicht und warum? Du weißt es doch ganz genau...Als du sein Gesicht gesehen hast. Seine glücklichen Augen, seine strahlenden Augen. Da hast du es doch sofort gewusst. Und als dein Blick dann noch auf seine Hand fiel, besser noch...auf seine Finger und du ihn gesehen hast. Den Ring. Da war dir ein für alle mal klar, dass du niemals in der Lage sein würdest, ihm seine Liebe zu nehmen. Also hast du geschwiegen. Deine Lippen verschlossen sich, aber dein Verstand wehrte sich gegen deine Sturheit und gegen deine Ignoranz. Was willst du nun tun? Was, wenn er es doch erfährt? Nicht durch dich, aber durch andere? Vielleicht sogar durch einen dummen Zufall? Was, wenn er die Wahrheit erblicken muss, ohne einen Freund an seiner Seite zu haben. Willst du es wirklich so weit kommen lassen? Ihn in einen Abgrund stürzen lassen? Einen Abgrund, von dem du selbst weißt, dass er ihn niemals verlassen kann?
Kannst du wirklich so grausam sein?<

~II~


Der Rauch seiner Zigarrte stieg zur Decke. Dunkle Ringe zeichneten sich unter seinen Augen und die Mundwinkel, die sonst nach oben gezogen waren, waren nun missmutig nach unten gestreckt. Miyagi sah zur Tür, aber sein Assistent war noch nicht zu erblicken. Insgeheim wünschte er sich, dass dieser nicht kommen würde, aber die Wahrscheinlichkeit, dass dies eintraf, war gleich null. Kamijou war leider zu zuverlässig und man konnte sich leider auch zu gut auf ihn verlassen. Er war eben ein Erwachsener, der kühl und überlegt handelte. Kindische Spielereien kamen jenem nie in den Sinn. 

Und denoch: Trotz der taffen Fassade wusste Miyagi, dass sich hinter Kamijou ein sensibler Mensch befand. Ein Mensch, der den Verrat seines Liebsten niemals überleben würde...

>Was für Hoffnungen machst du dir eigentlich? Du glaubst doch nicht wirklich, dass du deine Meinung ändern wirst, wenn er hier rein kommt und sich dir gegenüber setzt. Du kannst doch nicht so naiv sein, zu glauben, dass sich dann irgendetwas verändern würde!<

Miyagi zündete sich eine weitere Zigarette an, blies den Rauch gegen das Fenster. Die Nachmittagssonne fiel auf die Bäume, bestrahlte die fallenden Blätter und ließ sie in einem bunten Licht erscheinen. Herbst. Wie doch die Zeit verging, wenn man so seinen Gedanken nachhing. Wie lange wusste er es? Seit Monaten? Nein...es waren erst Wochen. Oder?
Er konnte sich nicht mehr genau daran erninnern, aber das tat auch nichts zur Sache. Es war gleich, seit wann er es wusste, denn es änderte überhaupt nichts an der Tragödie.
>>Kamijou...<<, flüsterte er unbewusst. Just im selben Moment trat dieser durch die Tür der Cafétaria, gehetzt aber fröhlich, und steuerte zielsicher auf den Tisch, an dem Miyagi saß, zu.
>>Verzeihen sie die Verspätung, Professor.<<, sagte er und setzte sich.
Miyagis Intuition hatte ihn nicht enttäuscht: Denn jetzt, wo Kamijou direkt vor ihm saß, die strahlenden Augen vor seinem Gesicht und die Freude erkenndend, da schwand sein Vertrauen mit jenem reden zu können.
>>Schon gut.<<, entgegnete Miyagi und drückte seine Kippe im Aschenbecher aus. Manchmal wünschte er sich mental stärker zu sein. Er war nicht gut darin schlechte Nachrichten zu überbringen.
>>Was wollten sie denn mit mir besprechen, Professor?<<
Für einen Moment spielte dieser tatsächlich mit dem Gedanken es ihm nun doch zu sagen, er öffnete seinen Mund, schloss ihn aber sofort wieder. >>Es nichts Besonderes. Ich wollte einfach nur mal wieder in Ruhe mit dir reden können. Wir beide sprechen während unserer Arbeit zu wenig miteinander. Das ist alles...<<
Damit schien sich Kamijou zufrieden zu geben. >>Achso.<<, grinste er. >>Na dann...<<
Aufgeregt spielten seine Finger an seiner Hand herum, umkreisten den Ring, streichelten ihn förmlich.
>>Er hat dir also einen Antrag gemacht?<<, sagte Miyagi, ohne ihn anzusehen. Erschrocken sah Kamijou ihn an, aber genauso schnell entspannte sich seine Miene wieder. >>Ja...<<
>>Und? Hast du Ja gesagt?<<
Schüchtern nickte er. Er selbst hielt es noch für einen Traum. Glücklicher hätte er gar nicht sein können. Es war einfach alles so perfekt. Es machte ihm auch nichts mehr aus, dass andere darüber Bescheid wussten. Es war ihm gleich! >>Wie könnte ich nicht?<<
>>Ich meine ja nur. Eine Heirat ist ein ziemlich großer Schritt.<<
>>Es ist der nächste Schritt, den wir machen müssen.<<
>>Müssen? Das hört sich aber zwanghaft an.<<
>>Das ist es aber nicht. Wir sind jetzt seit mehr als 6 Jahren zusammen. Was käme anderes als eine Heirat in Frage?<<
>>Hast du dir schon öfters darüber Gedanken gemacht?<< Für den 35-jährigen hörte es sich so an, als hätte sein Assistent bereits mehrere Male darüber die Zeit vertreichen lassen.
>>Schon...doch. Ich habe mich immer gefragte, was der nächste Schritt sein würde...nun ja...<<
Dass Kamijou ins Stottern kam und nicht die richtigen Worte fand, passte gar nicht zu ihm. Konnte dieser Nowaki ihn tatsächlich so verunsichern?
Miyagi fiel es nicht schwer daran zu glauben, dass Nowaki für ihn sehr wichtig war. Vielleicht sogar wichtiger als er selbst...schließlich kannte er das Gefühl jemanden mehr als irgendjemand anderen zu lieben. Er hatte ja Shinobu...
>>Hast du dich nie gefragt, ob eure Beziehung...wie soll ich sagen...: am Ende ist?<<
Kamijou stutzte. Sein Gesicht wirkte, als wären ihm die Worte völlig fremd gewesen. In einer anderen Sprache oder in einem merkwürdigem Dialekt. Aber er hatte sie verstanden. Laut und deutlich.
>>Nein. Warum sollte ich das denken?<<

>Wenn du jetzt weiterredest, dann ist alles vorbei. Du weißt, dass du deinen Mund dann nicht mehr halten kannst. Dann sind dir seine Gefühle egal. Du redest einfach drauf los, ohne groß darüber nachzudenken.<

>>Ich meine ja nur...wenn man eine lange Zeit mit jemanden zusammen ist, fragte man sich schon manchmal, ob man nicht schon genug Zeit mit demjenigen verbracht hat.<<
>>Nein. Das habe ich mich nie gefragt.<<, antwortete Kamijou ein wenig hilflos. Seine Augen verrieten, dass sich Zweifel in seiner rosa-roten Welt breit gemacht hatten. >>Was wollen Sie mir damit sagen, Professor?<<

>Siehst du seinen Blick? Siehst du ihn? ...Du kannst es nicht! Du kannst es einfach nicht.<

Ein letztes Mal blickte er auf den Tisch, verfolgte mit seinen Augen den aufsteigenden Rauch seiner Zigarette. >>Ich will damit nur sagen: Pass auf dich auf. Eine Ehe kann ziemlich schwierig werden. Es ist nicht so, dass alles kunterbunt ist, wie du es dir vielleicht ausmalen magst, Kamijou.<<
Erleichtert hoben sich dessen Augenbrauen wieder. >>Ach so...<<  Sein sanftes Lächeln entgegnete Miyagi. >>Das brauchen Sie mir nicht extra zu sagen. Ich bin kein kleines Kind mehr. Ich weiß, dass eine Ehe etwas Besonderes und kompliziertes ist. Und dennoch: Ich bin fest entschlossen, es zu tun.<<
>>Hast du bereits mit deinen Eltern darüber geredet? Ich meine...sie sollten schon darüber Bescheid wissen.<<
>>Ich mache mir darüber keine großen Gedanken. Es ist mein Leben. Meine Eltern können zur Hochzeit kommen und meinen Partner kennenlernen oder sie sollen es sein lassen. Ich bin schon lange aus dem Alter raus, wo man mir noch vorschreiben kann, was ich tun und was ich lassen soll.<<
Miyagi lächelte kühl. Es stimmte. Kamijou war alt genug. Alt genug um zu heiraten, alt genug um sich einen Partner fürs Leben zu suchen und alt genug...die Fehler, die er begeht zu büßen.
>>Ich wünsche dir alles Gute, Kamijou...<<, sagte er, still schmunzelnd. >Ich wünsche dir alles Glück auf dieser Welt.<

 

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